Securiton Deutschland hat mit dem SecuriSmoke ASD 2000 einen neuen Ansaugrauchmelder vorgestellt. Der Sonderbrandmelder wird über eine App gesteuert, diese ersetzt die bisherige Bedienung über Tasten und Display.
Der SecuriSmoke ASD 2000 verfügt über ein minimalistisches Design in Graphitgrau mit einer App-basierten Bedienung per Smartphone. Inbetriebnahme, Konfiguration, Diagnose und Betrieb erfolgen vollständig über die mobile Anwendung, die alle relevanten Informationen sowie Diagnose- und Logdaten bereitstellt. Das Gehäuse muss bei der Instandhaltung dadurch in der Regel nicht geöffnet werden. Via Bluetooth können alle Informationen ausgelesen werden.
Für die Planungsphase bietet Securiton die neue Ansaugleitung-Berechnungssoftware SecuriSmoke ASD PipeFlow in 3D-Ausführung an. Auf Basis von Grundrissen kann die Anwendungslösung vorab vollständig simuliert und ihre Umsetzbarkeit technisch belegt werden. Aus dem fertigen Report lassen sich dann alle berechneten Parameter auslesen. Laut Securiton verkürzt sich dadurch die Inbetriebnahme des ASD 2000 auf unter zwei Minuten.
Als Teil der Securitas Gruppe Schweiz hat das Unternehmen nach eigenen Angaben gezielt in die Entwicklung einer sicheren digitalen Schnittstelle mit einer mehrstufigen Verschlüsselungs- und Authentifizierungsarchitektur investiert. Securiton entspricht so den hohen Sicherheitsanforderungen sensibler Branchen wie Rechenzentren, Energieversorgung oder Finanzdienstleistungen. Die Technologie erfüllt bereits die Anforderungen des ab Ende 2027 verbindlichen Cyber Resilience Act (CRA).
SecuriSmoke ASD 2000: Detektionsleistung, Reichweite und modularer Aufbau

Die neu konstruierte Detektionskammer erreicht laut Securiton eine maximale Empfindlichkeit von 0,001 %/m; die höchste Alarmschwelle liegt bei 0,01 %/m.
Der Rauchsensor ist mit einem wartungsfreien internen Zentrifugalabscheider-Filter (CS-Filter) ausgestattet. Er teilt den Luftstrom, sodass große und schwere Partikel wie Staub nach außen gedrückt und an der Melderkammer vorbeigeführt werden. Lediglich 20 Prozent der angesaugten Luft strömen durch die Rauchsensorik. Das soll Verschmutzung und Täuschungsalarme reduzieren und die Lebensdauer erhöhen. Ergänzend ist ein außenliegendes Insektenschutzgitter verbaut.
Mit einer ultraschallbasierten Luftstromsensorik und einem Ansaugventilator mit 1.000 Pa Leistung lassen sich bis zu 400 Meter Ansaugleitung pro Ansaugkanal überwachen. Das erweitert die Systemgrenzen erheblich, erklärt das Unternehmen – insbesondere für Anwendungen der Ansprechklasse A gemäß DIN EN 54.
Der SecuriSmoke ASD 2000 eignet sich laut Hersteller für den Einsatz in sensiblen Umgebungen, etwa in Zwischendecken von Büros, in Museen oder in öffentlichen Bereichen, da er mit einer Lautstärke von nur 21 Dezibel arbeitet.
Neu im Angebot ist zudem eine Variante mit vier separat überwachten Ansaugkanälen. Separat überwachte Ansaugkanäle ermöglichen eine präzise Lokalisierung von Abweichungen und sollen die Instandhaltung vereinfachen. Das Ansaugleitungs-Zubehör des SecuriRAS ASD 535 ist auch mit der neuen Generation kompatibel.
Der SecuriSmoke ASD 2000 ist modular aufgebaut: Über ein Klicksystem lassen sich einzelne Komponenten vor Ort reinigen, austauschen oder reparieren.
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